• Do. Okt 28th, 2021

Existenzspuren

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Für eine deutsche Zensurbehörde – Eine Polemik gegen den aktuellen Tugendfuror

Für eine deutsche Zensurbehörde

Eine (nicht ganz ernste) Polemik gegen den aktuellen Tugendfuror

Unlängst wurde Deutschland vom „…Antirassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen…“ gerügt1, weil sich die Bundesregierung angeblich nicht klar genug gegen Sarrazins Thesen über Migranten gestellt hat. Somit hätte man die UN-Konvention gegen Rassismus nicht eingehalten, der Deutschland vor einiger Zeit schon beigetreten ist.

Man sollte denken, dass tausende Demonstranten bei jeder von Sarrazins Lesungen, sowie eine unglaubliche Flut von kritischen Beiträgen in allen Medien genügt, um zu zeigen, dass man in unserem Land dem Rassismus gegenüber sensibilisiert ist bzw. wenigstens auf einem hervorragenden Weg in eine weltoffene Gesellschaft sich befindet. Aber nein, es genügt nicht, denn die Bundeskanzlerin hätte, Kraft ihres Amtes, gegen dieses Buch mit allen Mitteln einschreiten sollen.

Nun bin ich der Meinung, dass man dies einer Bundeskanzlerin nicht auch noch zumuten kann und möchte deshalb einen Vorschlag einbringen, der nicht nur der Bundesregierung Arbeit erspart, sondern neben Arbeitsplätzen auch noch einen moralisch korrekten Staat schaffen kann. Es ist so unglaublich einfach die political correctness auf Erden endlich zu verwirklichen, dass man es sich kaum zu denken oder auszusprechen wagt: man braucht wieder eine Zensurbehörde.

Eine unglaubliche Erleichterung wäre es, wenn die Medien, angefangen vom Buchdruck bis hin zu Funk und Fernsehen, ihre Beiträge vor der Veröffentlichung wieder prüfen lassen müßten. Endlich wäre es Schluss mit rassistischen Bemerkungen, mit frauenfeindlichen Formulierungen, Diskriminierungen aller Art. Dann werden Kinderbücher endlich ge-gender-t, „Zigeuner“ und „Nigger“ verschwinden endlich aus all den Kinderbüchern, die bereits ganze Generationen in ihrem Weltbild verdorben haben… Die BILD könnte nicht mehr titeln „Wir sind Papst“, sondern nur noch „Wir sind PäpstIn“. Wir müßten endlich keine Fussballabende im Fernsehen mehr ertragen, weil es frauenfeindlich ist, 90 Minuten lang 25 Männer beobachten zu müssen, ohne dass die Frauenquote erfüllt werden würde. Horst Lichter und Johann Lafer müßten sich entschuldigen für ihre sexistischen Sprüche… Ebenso Kaya Yanar für seine rassistischen Witze….

Wäre das nicht paradiesisch? Political correctness in Reinkultur, die sogar noch Arbeitsplätze schaffen würde. Denn eine Zensurbehörde muss ja auch mit Personal versorgt werden.

Also, denken wir doch mal darüber nach und beugen uns dem Tugendfuror.

Für ein weltoffeneres Deutschland!

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