Familie und sonstige Sorgen oder Warum Kitas wichtig sind.

Es gibt für ein Kind wohl kaum etwas wichtigeres als eine (intakte) Familie. Nur im Zusammenhalt der Familie kann ein Kind Vertrauen in andere Menschen und in die eigenen Fähigkeiten finden und aufbauen. Nur hier wachsen die Wurzeln, die einem das ganze Leben die Sicherheit geben nicht allein zu sein, egal, was auch passieren mag.

Und doch kann selbst eine intakte Familie nicht alles leisten. Sozialverhalten muss von Kindern unter Kindern erlernt und geübt werden. Nur im (moderierten) Zusammensein mit gleichaltrigen Kindern wird ihnen verständlich, was Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Teilen und Freundschaft bedeuten. Und der dafür richtige Ort ist nunmal die Kindertagesstätte.

Damit spreche ich den Familien nicht die Erziehungskompetenz ab, sondern erweitere eher die Möglichkeiten einer jeden Erziehung um Sozialkompetenzen, die eben nur innerhalb einer Gruppe zu erlangen sind. Die Kita hat aber im besten Fall auch noch eine regulative Ebene, indem sie sich den Extremen einer familiären Erziehung entgegenstellt. Einfach gesagt: Die Kita hat die zusätzliche Aufgabe zu erkennen und verhindern, dass Kinder weder zu sehr verwöhnt, noch vernachlässigt werden.

Als letztes Argument möchte ich noch ins Feld werfen, dass “intakte” Familie heute nur noch sehr schwer zu finden sind. Da rede ich nicht mal von Scheidungen bzw. Trennungen, sondern allein die Arbeitswelt macht dies fast unmöglich: wenn beide Elternteile zum Familienunterhalt durch Lohnarbeit beitragen, wird oft aus den Kindern sogenannte “Schlüsselkinder”. Da bleibt kaum Zeit für Wertevermittlung. Oft arbeiten auch die Großeltern, denn mit wachsender Lebenserwartung steigt auch die Zeit der Arbeitsfähigkeit. Selbst wenn die Eltern nicht arbeiten, so findet man oft in “bildungsfernen” Schichten eher die Bereitschaft, sich dem Fernseher zu widmen, als dem eigenen Kind.

Nachtrag: Sehr lesenswerter Beitrag zum Thema aus der TAZ:

http://www.taz.de/Kommentar-Konflikt-ums-Betreuungsgeld/!93300/

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Endgültig Single

Seit heute bin ich endgültig Single. Es war meine Entscheidung und mir geht es relativ gut damit. Lieber rette ich jetzt eine gute Freundschaft, als vielleicht in einigen Wochen eine schlechte Beziehung im Streit beenden zu müssen.
In den letzten Wochen und Monaten ist zuviel passiert, um die Beziehung unverkrampft und glücklich führen zu können. Ich jedenfalls kann es nicht und möchte es auch nicht.

Doch gerade deshalb ist mir die Freundschaft so wichtig. Und nicht nur mir: unsere Kleine hängt so unglaublich an mir, wie ich an ihr. Ich möchte ein wichtiger Teil ihres noch so jungen Lebens bleiben, sie stärken, ihr soviel beibringen, wie ich nur kann. Irgendwann möchte ich ihr die Welt zeigen, in der ich glücklich bin, möchte mit ihr nach Castrop-Rauxel in die Tekke, möchte ihr diese so wunderbare Glaubenswelt zeigen, worin das Herz und die Seele Ruhe bei Allah teallah findet. Aber auch wenn es ihr schlecht geht möchte ich noch immer da sein dürfen, ihre Hand halten, wenn sie weint und ihr den Inhalator reichen, wenn sie wieder einmal erkältet ist…

Und für ihre Mutter möchte ich der Freund und die Hilfe sein, die sie momentan dringend braucht. Die Welt kann ich nicht ändern, aber ein Stück helfen ist immer möglich. Und warum? Weil ich sie noch immer von ganzem Herzen liebe, auch wenn ich die Beziehung nicht mehr führen kann.

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Wieder allein…

Ich bin wieder solo. Endlich finde ich wieder die Zeit zum schreiben, denken, ausruhen. Die Wohnung ist wieder ruhig, ein Hort der Entspannung. Nichts liegt mehr im Wege, die Bewegungsfreiheit ist wieder hergestellt. Die Musik kann wieder laut sein, weil es maximal die Nachbarn stört. Es gibt keine täglichen Pflichten mehr, keine Aufgaben. Die Zeit gehört wieder mir. Wie toll ist doch das Leben !

Ach, was red ich da für einen Quatsch: Wer mich kennt, weiß das alles in mir nur noch Trauer und Sehnsucht ist, dass Tränen mein Essen versalzen und die Welt nur noch Schemen.

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Betreuungsgeld – Wenn das Geld wichtiger wird als die Zukunft des Kindes

Seit Jahren gibt es heftige Diskussionen um das sogenannte “Betreuungsgeld”. Bereits 2007 brachte Dieter Althaus, damals Thüringens Ministerpräsident, diese Idee ins Gespräch, da es zu wenig Kita-Plätze in Thüringen gab und die Schaffung neuer noch einige Zeit benötigte. Ich war zu dieser Zeit noch Stadtrat und mußte mich damit natürlich auch auseinandersetzen, da damit neue Kosten auf die Kommunen zukommen würden bzw. Einsparungen bei den Kitas gemacht werden müßten. Man befürchtete, dass Eltern aus bildungsfernen und sozialschwachen Schichten massenhaft ihre Kinder aus den Kindertagesstätten nehmen würden.

Ich sah es damals ebenso und habe bis heute meine Ablehnung nicht geändert, sondern vielleicht sogar noch verschärft. Warum ist das so:

  • Wir schon gesagt besteht die Gefahr, dass Kinder aus bildungsfernen und sozialschwachen Familien massenweise aus den Kitas genommen werden. Dies führt zu weniger Zuschüssen von Land und Kommune an die einzelnen Kindertagesstätten. Personal müßte eingespart werden, Weiterbildungen blieben auf der Strecke, sowie Sanierungsmaßnahmen und Neuanschaffungen von Spiel- und Lernmaterialien.
  • Die sogenannte “Herdprämie”: Es kann nicht auf der Höhe der Zeit sein, wenn Frauen wieder vom Arbeitsamt weggelockt werden. Ob der Feminismus lebt oder nicht, sollte jeder Mensch die gleichen Chancen haben seine Lebenspläne zu verwirklichen?

Die wichtigsten Argumente sind jedoch pädagogischer Art:

  • Kaum eine Familie vermag seinem Kind ein Bildungsangebot zu machen, wie es die Kindertagesstätten können. Selbst wenn die Mutter bzw. der Vater selbst Pädagogen sind, bin ich der Meinung, dass sie weder die Neutralität, noch die Zeit dafür aufbringen können.
  • Den Kindern entgeht ein gutes Stück soziale Kompetenz durch mangelnden Kontakt zu Gleichaltrigen. Gerade durch das Spiel mit anderen Kindern lernen sie Hilfsbereitschaft, Kontakte und Freundschaften knüpfen, Fairness gegenüber dem Schwächeren, Rücksichtnahme, Teilen, Kommunikation, Regeln befolgen, aber auch das gegenseitige Kräftemessen und die Auseinandersetzung mit anderen Meinungen. Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig. Soll sie auch gar nicht, denn es geht mir nur darum ein wenig dafür zu sensibilisieren, welchen Stellenwert das Zusammensein mit anderen Kindern hat.
  • Last but not least geht es darum, Fehlentwicklungen, aber auch Stärken des Kindes rechtzeitig zu erkennen und dem entgegen zu wirken. Dazu gehören u.a. Schwächen im sozialen, motorischen, aber auch im kognitiven (Denken), sprachlichen und kommunikativen Bereich. Als konkrete Beispiele seien nur kurz Berührungsängste mit anderen Menschen oder fehlerhafte Ausprache und Bau von Wörtern und Sätzen genannt.

Nach den Argumenten nun noch ein wenig Polemik. Nehmen wir all diese Faktoren, so kann man behaupten, das Betreuungsgeld in Anspruch zu nehmen bedeutet, die Zukunft des Kindes zu gefährden. Für 100, 150 oder 200 Euro pro Monat, verkauft man einen Teil der sozialen Fähigkeiten und Bildung des Kindes. Wie oft enden diese Kinder vor dem Fernseher, weil die Eltern überfordert sind? Und mal ehrlich: wieviele Eltern aus sozialschwachen und bildungsfernen Schichten würden das Betreuungsgeld wieder sinnvoll in ihr Kind investieren? Im besten Fall springt für das Kind das 500. sinnlose Spielzeug von MacDoof raus….
Klar wäre jede Familie froh über etwas mehr Geld, der Preis dafür ist mir zu hoch.

So, meine lieben Leser, nun sind Sie dran: kommentieren Sie, korrigieren Sie mich, bringen Sie neue, andere Argumente ins Spiel. Gern auch kritische Gedanken gegen die angeführten Argumente.

Weitere Informationen*:

Althaus zum Betreuungsgeld (2007)
Spiegel (1)
Spiegel (2)
Spiegel (3)

muslimehelfen – Betreuungsgeld

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* Für den Inhalt dieser externen Links übernehme ich keine Verantwortung.

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Grass krass….

Es war volle Absicht, dass ich solange zu Günther Grass Gedicht geschwiegen habe. Die Medien überschlagen sich mal wieder vor “Euphorie” auf die Eine oder Andere Seite. Zwischen Jubel und Abscheubekundungen gibt es wenig erwähnenswertes.

Doch was hat er eigentlich getan?

1. Er veröffentlichte einen literarisch absolut grauenhaften Text. Lyrik ist darin nirgends auffindbar, so sehr man auch wohlwollend sucht. Auch andere Autoren versuchten sich an Lyrik in Prosa, doch bei ihnen funktionierte es. Bestes Beispiel, wie ich finde ist, Iwan Turgenjev. Selbst Heiner Müller gelang das besser…

2. Er sagt, das Israel über Atombomben verfügt, die keiner kontrolliert. Was ist daran falsch? Es ist ein offenes Geheimnis, was wohl kaum noch einer ernsthaft bestreitet. Das da mit zweierlei Maß gemessen wird ist doch offensichtlich. Ich erinnere nur an die vielen Resolutionen gegen Israel, von denen keine je umgesetzt wurde.

3. Sagt er nicht eigentlich, dass uns unserer Verantwortung bewußt werden müssen und vor einem neuen Krieg warnen müssen? Das gerade wir gegen Hass und Kriegsgelüste, egal mit welchem Motiv, vorgehen sollten? Der vergessene Honecker wiederholte immer wieder das ebenfalls vergessene: “Von deutschem Boden soll nie wieder ein Krieg ausgehen.”. Erinnert ihr euch? Doch tut es das nicht gerade verdeckt? Liefern wir nicht grausame Waffen in die Welt? Mit einem Atom-U-Boot wird man wohl kaum fischen gehen…

4. Streut er nicht genug Asche auf sein altes Haupt, indem er immer wieder die deutsche und die eigene Schuld betont? Und ist es nicht gerade der Antisemitismusvorwurf, warum wir so oft schweigen, wenn Israel mal wieder Säuberungsaktionen oder gezielte Morde im Gaza-Streifen durchführt? Oder eine so tolle Mauer baut… Oder Israel die Industrie Libanons um Jahre zurückbombt, weil Konkurrenz gefährlich ist?

Nur am Rand: Beim schreiben kommt mir eine Frage: bin ich eigentlich Frankophob, weil ich Sarkozy oder Frankreichs frühere Algerienpolitik nicht mag?

Zurück zum Thema: Meine Meinung sollte klar geworden sein. Ich bin kein Antisemit, dazu gibt es keinen Grund. Aber ich bin gegen Israels Politik. Mein Wunsch wäre ein gemeinsamer Staat, in dem Palästinenser und Israelis, Juden und Muslime und Christen gemeinsam friedlich leben. Immerhin werden sie in der Zukunft eine Menge gemeinsame Probleme zu lösen haben, wie zum Beispiel Wassermangel.

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Weiterführende Links:

Grass Gedicht im Wortlaut: Grass Gedicht

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Sei nie krank….

Noch immer liege ich krank im Bett, wenn auch endlich daheim im eigenen. Mein Rücken schmerzt immer noch, wenn er auch das geringere Problem im Augenblick ist. Wesentlich mehr macht mir mein Oberschenkel zu schaffen, der seit gestern Abend auch noch einen Knacks hat und weh tut. So kann ich mich noch weniger bewegen, als vorher.

Dabei war die Physiotherapie am Freitag endlich mal ein Hoffnungsschimmer, da die erste Massage endlich Erleichterung brachte. Die Therapeutin dehnt direkt meinen Rücken, schob die Rippen sanft nach oben, also wieder vom Becken weg, was eine Entlastung bewirkte. Ich konnte für viele Stunden wieder relativ gerade sitzen, wenn auch nicht ganz schmerzfrei. Aber nach Wochen mit extrem krummer Haltung war das ja auch nicht zu erwarten.

Grundsätzlich will ich aber immer noch nach Stuttgart zu Prof. Wirth, einem Spezialisten für Orthopädie bei osteogenesis imperfecta. Auch wenn er selbst keine freien Termine derzeit hat, so denke ich, dass seine Kollegen ebenso qualifiziert dort sind. Den Orthopäden des Erfurter Helios Klinikums sind sie allemal überlegen. Dazu gehört leider nicht viel.

Vielleicht an dieser Stelle einige Worte zu meinen Krankenhausbesuchen in den letzten Wochen. Sofort als ich wegen der Rückenschmerzen in die Notaufnahme kam, bekam ich den “Stempel”: Glasknochen und Skoliose. Damit war für die Ärzte klar: man kann nichts machen. Abgesehen von Blutuntersuchungen mußte ich jede weitere Untersuchung erkämpfen. Sei es Röntgen oder CT: alles wurde im Vorhinein als sinnlos abstempelt und sollte gar nicht erst versucht werden.

Als ich dann bat, man möge doch Kontakt zu den oben genannten Spezialisten aufnehmen, weil man mir außer mit Schmerzmitteln nicht helfen konnte, wurde das vom Chefarzt der Orthopädie Dr. H. den Stationsärzten untersagt.

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Gauckelei

Vom Kranken(haus)bett aus einige Gedanken: Der neue Bundespräsident ist gewählt: Joachim Gauck. Die meisten Politiker und Medien feiern ihn, als den Erneuerer des Bundespräsidentenamtes, als den (Wieder-)Bringer von Vertrauen und Moral.

Still dahinter die zweite Kandidatin: Beate Klarsfeld. Für mich die Gewinnerin dieses Tages, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt.

Beate Klarsfeld war diejenige, die nicht nur Kissinger ohrfeigte, sondern auch einige namhafte NS-Verbrecher aufspührte und vor Gericht brachte. Eine beeindruckende Frau, die für ihre Überzeugung ihr Leben aufs Spiel setzte und damit nicht nur Deutschland einen enormen Teil der Aufarbeitung ermöglichte. Sie ist, in meinen Augen, eine europäische Persönlichkeit, der Gauck nicht im Ansatz das Wasser reichen kann.

Ich schreibe und denke dies nicht als Mitglied der Linken. Meine Mitgliedschaft schaltet weder meine Kritikfähigkeit, noch meinen Verstand aus. Im Gegenteil: die letzten Vorschläge der Linken zur Bundespräsidentschaft fand ich immer mehr als absurd und unglücklich… Doch diesmal war es wirklich der große “Wurf”.

Joachim Gauck ist für mich zu sehr auf sein Anti-DDR-Denken fixiert. Er scheint in einer intellektuellen Endlosschleife zu hängen, die sich permanent um Stasi und SED zu drehen scheint… Überall sind böse Kommunisten, die die Demokratie abschaffen, die DDR wieder aufbauen wollen und die schlimmer (oder wenigstens gleich) als die Nazis waren. Freiheit ist sein Fetisch, den er in Reinform verwirklicht sehen will…

Beate Klarsfeld wäre in meinen Augen nicht nur die bessere Wahl gewesen, sondern auch das wichtigere historische Zeichen an die Welt, dass die Bundesrepublik ihre Geschichte aufarbeitet und verarbeitet. Es ist eine Schande, dass diese Frau in Deutschland so wenig gewürdigt wird, obwohl sie in Frankreich höchste Ehren erhält. Man kommt sehr leicht auf den Gedanken, dass die Durchsetzung öffentlicher Ämter mit Nazis im Westen Deutschlands noch immer ihre Nachhaltigkeit beweist. Lieber mit den Finger auf den Splitter im östlichen Auge zeigen, als den Balken im eigenen Auge eingestehen.

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Körper und Familie

Es ist erstaunlich, wie der Körper unter Stress reagiert. Meine Erkältung begann vor circa. fünf Tagen mit Halsschmerzen. Es war nicht weiter schlimm, ich gurgelte, packte mich meist warm ein, (Meistens trug ich draussen sogar meinen Hut.) Alles war ok, der Stress drum herum überlagerte die Symptome größtenteils. Die Familie ging vor… Höhepunkt war dann die Freitagnacht, als wir 22:30 Uhr noch mit der Maus in die Notaufnahme gingen. Natürlich wird das eigene Weh egal, wenn das Kind trotz Zäpfchen 39,7 Grad Fieber bekommt.

Egal, alles war gut und wir fielen kurz vor Mitternacht alle erledigt ins Bett. Die kommenden Tage, also gestern und heute, waren jedoch ruhig und entspannend. Was passierte? Die Erkältung kam mit aller Kraft zurück bzw. raus, und nun habe ich eben die erste Antibiotikatablette genommen, weil es mir wirklich dreckig ging. Vielleicht ja zu früh, aber das Risiko ist mir grad zu hoch…

Aber zurück zum Thema: welche Kraft ein Körper im Notfall freisetzen kann, ist erstaunlich. Man verdrängt alles andere und konzentriert sich auf die existenziellen Dinge.
Das der Preis dafür hoch ist, weiss ich. Aber es lohnt sich auch, wenn die Welt sich weiter dreht und eine kleine Maus einen wieder gesund ansabbert und anlächelt…

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Lesestuhloberflächlichkeiten…

Vom Blackberry aus bloggen ist nicht gerade effizient, aber wenn man erkältet im Lesestuhl sitzt, hat man ja Zeit…

Dieser Sonntag ist sowieso anders kaum nutzbar. Eigentlich war ein Spaziergang geplant, doch dieses Wetter fesselt einen an die Wohnung.

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Umgezogen und eingelebt…

Seit 01. August wohne ich nun in meiner neuen Wohnung. 61 qm hat mein kleines Reich, was täglich ein Stück schöner wird. Auch wenn noch ein oder zwei Möbelstücke fehlen, so ist es doch schon jetzt sehr gemütlich. So kann ich mich jetzt wesentlich besser innerhalb der Wohnung bewegen, hab endlich ein Wohnzimmer und muss Gäste nicht im Schlafzimmer empfangen, wie bisher.

Meine zwei über alles geliebten Damen (Güzelım und Melegım) fühlen sich ebenso wohl. Wir genießen jede Sekunde, jede Minute und jeden Tag, die wir zusammen verbringen können. Meleğım wächst und gedeiht, wofür wir Allah teallah bzw. Gott täglich danken.

Es gibt soviel zu schreiben, doch erdrückt momentan die Fülle meines Herzens und meines Kalenders jede Intension zu mehr bloggen. Wie wichtig wäre es mir, die Liebe zu beschreiben, die gemeinsame Zeit und zum ersten Mal das Gefühl eine eigene Familie zu schaffen. Alles Träume, über die ich gern sprechen würde, doch gleichzeitig befürchte, dass das Sprechen die Blase zerplatzen läßt… Also genieße ich sie schweigend… :)

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