Es gibt Nächte, da hat man das Gefühl etwas sagen/schreiben/tun zu müssen, doch weiß nicht, was es ist… Ein Gefühl zwischen Sehnsucht und Zukunftshoffnungen, gepaart mit Unwohlsein… Eigentlich ist doch alles gut, alles bestens, wie es ist… Warum genügt es nicht, den wiedergewonnen Schatten liebevoll zu betrachten? Er würde doch nicht wieder verloren gehen, solange man auf die Kerze achtet, sie nicht wieder ausgehen lässt und kein Flutlicht von ihr erwartet. Den Schatten berühren wird plötzlich einzig sinngebend, obwohl man weiß, dass jeder Schritt zu ihm seine Größe verringern wird. Vergessend, dass, umarmte man die Kerze, der Schatten zärtlich und einhüllend würde. So verliert man den Schatten Stück für Stück wieder, nähert man sich ihm an. Dabei liebt man diesen Schatten, möchte ihn an seiner Seite haben, hat ihn so lange vermisst…
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