Category Archives: Studium

Vorsymptome einer posttraumatischen Erfahrung

Lernpause. Ich sitze am Reader zur morgigen Nachprüfung in Christentum / Islam, kurz: Europäische Religionswissenschaften. Momentan möchte ich eigentlich nur endlich mit dem Thema Prüfungen abschließen, in Ruhe meine Hausarbeiten schreiben und dann die Ferien genießen. Das Seminar war nicht fair: 150 Studenten in einem Hörsaal, von denen die Mehrheit dem Professor nicht zuhört, ihn

Mein Stundenplan

Montag:          10 – 12 Uhr     Einführung in pädagogische Fragen bei Sprech-, Sprach- und Kommunikationsstörungen Dienstag:        18 – 20 Uhr     Systematische Religionswissenschaft Mittwoch:       12 – 14 Uhr     Europäische Religionsgeschichte II Donnerstag:    16 – 18 Uhr    Einführung in die Sprachwissenschaft Donnerstag:    18 – 22 Uhr    Arabisch A1

Die Zeit vergeht zu schnell….

Gestern saß ich bis ein Uhr Nachts am Schreibtisch und lernte arabische Buchstaben. Ich arbeite zum ersten Mal richtig für einen Kurs, für den Erfolg in einem Semester. Flog mir in der Schule früher alles mühelos zu, sitze ich heute und pauke. Aber es macht Spaß, wenn man dann z.B. bemerkt, dass man im Quran

Semesteranfang und sonstiges Chaos

Die erste Woche eines jeden Semesters ist immer chaotisch. Da wurden in letzter Minute noch die Veranstaltungsorte der Kurse geändert oder man steht vor einem heillos überfüllten Raum oder man versteht den Prof vorn nicht, weil die “schwatzhaften Weiber von Erfurt” (wie ich einige Studentinnen wenig liebevoll nenne) sich während der Vorlesung über den neuesten

Semesterende

Heute fand die (hoffentlich) letzte Prüfung in diesem Semester statt. Ich bin müde von diesem Semester. Erschöpft und ausgelaugt. Die Ferien werden von mir dringend erwartet, herbei gesehnt. Selbst meinen Blog habe ich lange vernachlässigt. Asche auf mein Haupt und auf in die Ferien!

Viel geschehen…

In den letzten Wochen ist mal wieder sehr viel passiert. Die Prüfungen sind zwar noch nicht vorbei, doch schon jetzt ist eine Entscheidung gefallen: ich verlasse (mehr oder weniger freiwillig) die Philosophie. Auch wenn diese Entscheidung mich sehr viel Mühe gekostet hat, war sie doch kaum zu umgehen. Abgesehen vom zweimaligen nicht-bestehen einer Prüfung, hatte

Deutsche Philosophie oder Das ewige Nach-Denken der Griechen

Angesteckt von Martin Heidegger und Hannah Arendt, grüble ich gerade, ob es je so etwas wie eine “deutsche Philosophie” gab, oder ob alles nur ein nach-denken der antiken griechischen Philosophie war und ist? Natürlich gab es Denkansätze, die wahrscheinlich so nur von Deutschen kommen konnten, wie Kants kalt-rationale Ethik und Metaphysik. Ich vergesse auch nicht

Jahresende (3)

2009 war das Jahr der lethargischen Studentenproteste. Lieb, wie Schwiegermamas Lieblinge, protestierten sie hier in Erfurt für bessere Studienregelungen- und Strukturen. So schenkte die Politik ihnen auch brav die Aufmerksamkeit, lobte sie und gab ihnen jedes Heilsversprechen, was gewünscht war. Ja, sogar eine kleine finanzielle Erleichterung wurde gewährt… Viel zu schnell, um wirklich als Erfolg

Von Nietzsche zu Kant…

Es ist faszinierend, wie sich die Interessen im Laufe der Zeit ändern. Als ich begann zu denken, also mit 17/18 Jahren, begeisterten mich Nietzsche, Cioran, Camus usw. Philosophen, die mit ihrem Blick auf die Gesellschaft radikal aneckten, skandalisierten und aus den Widersprüchen des Geworfen-Seins einen Ausweg suchten. Es waren immer Denker, die weit weg der

Philosophischer Stammtisch Erfurt

Am Donnerstag, dem 12.11.2009, wird der erste philosophische Stammtisch stattfinden. Wir treffen uns um 20 Uhr im Baugoldtreff (Rondell) am Domplatz. Jeder, der an der Universität Philosophie studiert oder sich einfach dafür interessiert, ist herzlich eingeladen!